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Wissenswertes aus Gesellschaft, Wirtschaft,
Politik und Geschichte
Schulden
und Zinslasten
"Es ist ein Teufelskreis: Je höher die Schulden, desto mehr
Zinsen werden fällig, was wiederum höhere Ausgaben
nach sich zieht. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Anteil der
Zinszahlungen an den Gesamtausgaben der öffentlichen Haushalte
deutlich gestiegen. Während 1970 der Anteil bei 3% lag, waren
es Mitte der neunziger Jahre 12%. Seit 1999 sank diese Zahl auf 8,5% im
Jahr 2009. Das allgemeine niedrige Zinsniveau kommt den Schuldnern
zupass."
Zitate aus der
Wirtschaftsmagazin
"Brand eins" Artikel von Katja Scherer.
„In
Deutschland erhalten von 10 Menschen, 4 ihr Einkommen durch
Erwerbsarbeit, 3 als Angehörige, 2 beziehen Rente oder Pension
und etwa 1 von 10 erhält Arbeitslosengeld oder
Sozialhilfe.“
„Jedes
Jahr verschwinden in Deutschland über zehn Prozent aller
Arbeitsplätze - und das bei gleichbleibender und steigender
Produktivität. Schätzungen gehen davon aus, dass
dauerhaft zwanzig Prozent der arbeitsfähigen
Bevölkerung ausreichen, um die Wirtschaft auf dem heutigen
Stand in Schwung zu halten. Achzig Prozent der erwerbsfähigen
Bevölterung blieben demzufolge langfristig ohne Job."
Zitate aus dem
Buch"100€ für jeden" St.69 u. 99
von Götz Werner und Adrienne Göhler
Mittels diesem prägnanten und einfachen
Zahlenverhältnissen verdeutlichen Daniel Häni und
Enno Schmidt, dass die Forderung nach einem bedingungslosen
Grundeinkommen keine illusionäre Forderung ist. Damit wird
klar, dass schon jetzt 60% der Menschen in Deutschland ein
bedingungsloses Grundeinkommen erhalten.
Die
weltliche Welt verbraucht heute circa 80 Prozent der weltweit erzeugten
Güter und Dienste, obgleich sie nur 20 Prozent der
Weltbevölkerung
ausmacht. Das permanente Wirtschaftswachstum wurde durch technische
Innovationen und die Ausweitung
des weltweiten Handels gefärdert.
Bereits 1972 hat der Club of Rome in seinem Bericht "Grenzen des
Wachstums" auf die Folgen einer nur ökonomisch ausgerichteten
Wachstumsstrategie hingewiesen. Die Zerstöhrung der
Ökosysteme durch
"Umweltschäden" und die Endlichkeit der Rohstoffreserven
bedrohen die
Überlebenschancen der Menschen existenziell. Das starke
Bevölkerungswachstum von 4,4 Milliarden 1980 auf 6,9
Milliarden 2010
reduziert den Handlungsspielraum weiter.
Ein
Zitat aus der Zeitschrift "Alnatura Magazin Wirtschaft (en) mit Sinn"
von Götz E. Rehn